Kostenschätzung mit PartCE - Part Cost Estimation

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Kosten in der Teilefertigung haben vielfältige Ursachen:

  • Teilearten und -größen,
  • Komplexität und Formelemente,
  • Fertigungsverfahren,
  • Rohteile,
  • ...

Diese Ursachen können sich in der Ferigung mehrfach unterscheiden und trotzdem funktional zum gleichen Teil führen.

 

Deshalb ist es notwendig, Entscheidungen über Gestaltung von Teilen und ihre voraussichtliche Fertigung zu einem frühen Zeitpunkt im Entwicklungs- und Konstruktionsprozess zu treffen und dabei über die voraussichtlichen Kosten als wichtiges Entscheidungskriterium zu verfügen.

 

Unser Werkzeug PartCE unterstützt Konstrukteure und Arbeitsplaner für die Teilefertigung: Teilevarianten können vorausschauend bewertet werden, indem die Materialien und Gestaltelemente des Teiles geändert, hinzugefügt oder unterdrückt werden, ohne schon in die Konstruktion einzugreifen.

Die Fertigungsverfahren der Teilefertigung sind in ihrer Vielfalt z.B. in DIN 8580 zusammengestellt.

Verfahrensgruppen der Teilefertigung Verfahrensgruppen der Teilefertigung
Bewertungstableau für Feature Bohrung und gesamtes Teil Ring Bewertungstableau für Feature Bohrung und gesamtes Teil Ring

Für die Hauptgruppe 3 TRENNEN bot sich die Ermittlung von Bearbeitungszeiten mit Hilfe des SPEZIFISCHEN ZEITSPANVOLUMENS nach DEGNER/LUTZE/SMEJKAL in Spanende Formung (HANSER Verlag 15. Auflage 2002) an.

 

Aus Autodesk MDT6 oder INVENTOR 2010 können die Eigenschaften des gesamten Teils und seiner einzelnen Formelemente/Features direkt in PartCE übertragen werden.

 

Die Parameter

  • spezifische Schnittkraft des Materials,
  • Maschinenleistung aus dem Maschinenpark,
  • Formelemente zur Formenentwicklung,
  • Trennverfahren der Hauptgruppe für Korrekturfaktoren

ließen sich mit den extrahierten Formelementen verknüpfen, wobei aus dem virtuellen 3D-Teilemodell das Material und für die einzelnen Formelemente/Features und den Ausprägungen ihrer Parameter  immer das abzutragende Volumen extrahiert werden kann.

Bauteil RING im INVENTOR 2010                                
Featureparameter sind in PartCE übertragen

Um über das SPANEN hinaus eine möglichst große Zahl von Fertigungsverfahren in die Bewertung einzubeziehen, wurden erweiternde Möglichkeiten mit Eingabemasken und Rechenvorschriften bereitgestellt, wobei hierfür zumeist händische Erfassungen erforderlich sind.

erweitertes Spektrum für Verfahren                           
extrahierte Abmessungen und Volumen RUNDUNG

Beispielhaft werden die Eingabeformalitäten für NIBBELN/STANZEN an einem fiktiven Teil ALLE FEATURES gezeigt, wobei die Nibbellänge aus dem Blechteil im CAD-Modell extrahiert werden kann.

Eingaben für NIBBELN/STANZEN und Übersicht über alle Verfahren